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Was ist tröstlich?

Marielene Leist schreibt: «Trost hat sprachlich etwas mit Treue zu tun, und mit trauern. Der ursprüngliche Wortsinn meint wohl „Holz“ und „Baum“. Etwas Festes, Verlässliches. Aber auch etwas, das nicht in Aktion ist, sondern in seiner Beständigkeit treu ist. Das heißt also, dass Trost überall dort geschieht, wo Treue erhalten bleibt und wo Trauern, Vertrauen möglich wird, wo eine/r nicht zurückweicht…, sondern aushält, bleibt.»



Trost kann also da stattfinden, wo der Schmerz über einen Verlust gewürdigt und mitausgehalten wird, wo trauernde Menschen Zuwendung erfahren, wo sie nicht hinweggetröstet, sondern in ihrer Trauer wahrgenommen werden. Dazu gehört gemeinsam die Wort- und Sprachlosigkeit aushalten, wirklich zuhören, Geduld mit den Fragen haben (Rilke), ohne gleich eine Antwort parat haben zu wollen, …


Im Beitrag «unsäglicher und unsagbarer Trost» von trauer/now - das Onlinemagazin für heilsames Trauern können Sie lesen, was Trost bedeutet und was für trauernde Menschen tröstlich sein kann.


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